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Unterhaltsrecht

Nachehelicher Unterhalt

Jeder Ehegatte muss nach der Scheidung grundsätzlich für sich selbst sorgen, so ist es gesetzlich geregelt. Nur wenn ein sogenannter Unterhaltsbestand vorliegt, gibt es nachehelichen Unterhalt.

Unterhaltsbestände können sein:

  • Betreuungsunterhalt bei Betreuung eines Kindes unter drei Jahren
  • Krankheitsunterhalt
  • Altersunterhalt
  • Unterhalt wegen Arbeitslosigkeit oder Absolvieren einer Ausbildung, um eine Arbeit zu finden
  • Einen Aufstockungsunterhalt gibt es, wenn der geschiedene Ehegatte zwar arbeiten kann, jedoch das, was er damit verdient nicht ausreicht, um den Lebensstandard zu haben, den er in der Ehe hatte.

Nur wenn der Unterhaltsbedürftige seinen Unterhalt nicht selber sichern kann, hat er Anspruch auf Unterhalt wenn der Unterhaltsbestand vorliegt. So kann es sein, dass einer Mutter, mit einem unter drei Jahre altem Kind, kein Unterhalt zusteht, da sie erhebliche Mieteinnahmen hat, die ihren Unterhalt in vollem Umfang sichern.

Der nacheheliche Unterhalt, wie früher, bis zum Lebensende gezahlt werden muss, ist heutzutage auch nicht mehr der Fall. Der Unterhalt reduziert sich allmählich und läuft irgendwann aus, selbst dann wenn eigentlich noch ein Unterhaltsbestand vorliegt. Derjenige, der den Unterhalt zahlt, kann nach einer gewissen Zeit verlangen, dass die Unterhaltszahlungen befristet oder eingestellt werden.

Einer der häufigsten Gründe, dass ein Ehegatte seinen Unterhaltsanspruch verwirkt, ist das Eingehen einer neuen Lebenspartnerschaft. Dauert eine solche zwei bis drei Jahre, dann besteht kein Unterhaltsanspruch mehr und es müssen keine Unterhaltszahlungen mehr geleistet werden. Auch wenn der Unterhaltsberechtigte Einkommen oder andere Einnahmequellen verschweigt, kann er seinen Unterhaltsanspruch verlieren. Sobald Einkommen vorhanden ist, von dem der Unterhaltsverpflichtete nichts weiß, muss es ihm bekannt gegeben werden, da er sonst auch seinen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt verliert.

Wenn Sie mehr über den nachehelichen Unterhalt erfahren möchten, setzen Sie sich gerne mit einem unserer Fachanwälte für Familienrecht in Verbindung

 

 

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